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Solidaritätslauf 2004 |
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St. Josef + Evangelische Kirchengemeinde + St.Marien 4. "Solidaritätslauf" Den Abschluss bildet das Singspiel
„Walles und die Freundschaftsbande" Bereits am Montag, den 22. März hält
der bekannte Journalist und Filmemacher Siegfried Pater um 19.00 Uhr im
Evangelischen Gemeindehaus einen Vortrag
Wie „funktioniert" ein Solidaritätslauf ? Mitmachen können alle, die sich von
unserem Aufruf angesprochen fühlen: Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene.
Wer also mitlaufen, mit „Inlinern“ oder mit Die „einfache“ Wegstrecke ist 4 km
lang, sie kann jedoch als Rundkurs beliebig oft zurückgelegt werden. (Die
Aktion soll jedoch gegen 14.30 Uhr beendet sein.) Während des Laufes besteht am Pfarrheim
die Möglichkeit, eine kleine Verschnaufpause einzulegen, etwas zu trinken
oder sich näher über Wir skaten zwar nur bei trockenen
Wegen, aber wir laufen bei jedem Wetter!!
In diesem Jahr soll unser „erlaufenes“
Geld Menschen in Brasilien zugute kommen. Im Nordosten dieses riesigen
Landes regnet es oft nur 4 Monate im Jahr. Daher können dort lediglich
einzelne Bäume und Sträucher wachsen. Vor langer Zeit lebten in diesem
Gebiet viele Indios. Sie wussten genau, wie man die Erde und die Pflanzen
während der langen Dürrezeiten pflegen musste. Die Einwanderer aus Europa
vertrieben die Indios, und das Jahrhunderte alte Wissen ging verloren. Die
Einwanderer bauten über weite Flächen Mais und Getreide an und hielten große
Rinderherden. Wenigen Menschen gehörte viel Land. Alle Bauern mussten für
diese Großgrundbesitzer arbeiten. In Dürrezeiten gingen viele Ernten kaputt,
und die Rinder verdursteten und verhungerten. Als die Bauern wieder ihr
eigenes Land bewirtschaften konnten, erkannten sie, dass andere Tiere
gehalten und Feldfrüchte in dieser trockenen Region angebaut werden müssen.
Deshalb ist es wichtig, dass alle Familien, die dort leben, möglichst viel
über den richtigen Umgang mit Tieren und Pflanzen über das Wasser und die
Erde lernen. Auch für die Kinder gehört dies neben dem Rechnen, Schreiben
und Lesen schon zum Unterricht. Es gibt jedoch nur wenig Bücher und Hefte
für die Kinder. Die Schulsachen sind teuer und jede Familie muss sparen,
damit sie die Kinder zur Schule schicken können. Aus diesem Grund
unterstützen wir einmal über das Hilfswerk „Misereor" eine Kleinbauernschule
im Nordosten Brasiliens. Die zweite Hälfte geht an ein Projekt von „Brot für
die Welt", bei dem Wassertanks für 452 Familien in dieser Region gebaut
werden sollen. |