Solidaritätslauf  2004

St. Josef   +   Evangelische Kirchengemeinde   +   St.Marien

4. "Solidaritätslauf"
am Sonntag, 28. März 2O04
nach dem ökumenischen 10.45 Uhr - Gottesdienst um 12 Uhr (bis 14.30 Uhr)
mit Start und Ziel an der St. Josefs - Kirche (Otto-Hue-Str.)

Den Abschluss bildet das Singspiel „Walles und die Freundschaftsbande"
um 15 Uhr In der St. Josefs - Kirche.

Bereits am Montag, den 22. März hält der bekannte Journalist und Filmemacher Siegfried Pater um 19.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus einen Vortrag
 zum Thema: „Lebendige Kirche in Brasilien - Parteilichkeit für die Armen“

 

Wie „funktioniert" ein Solidaritätslauf ?

Mitmachen können alle, die sich von unserem Aufruf angesprochen fühlen: Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Wer also mitlaufen, mit „Inlinern“ oder mit
einem Roller fahren möchte, nimmt dieses Blatt und geht damit zu Eltern,
Verwandten, Freundinnen, Kolleginnen usw. und vereinbart mit ihnen
einen bestimmten, beliebig hohen Geldbetrag, der für jeden
gelaufenen oder gefahrenen Kilometer
gespendet werden soll.

Die „einfache“ Wegstrecke ist 4 km lang, sie kann jedoch als Rundkurs beliebig oft zurückgelegt werden. (Die Aktion soll jedoch gegen 14.30 Uhr beendet sein.)
An jeder Kilometermarke bestätigen Streckenposten mit einem Stempel die zurückgelegte Etappe. Mit dieser Kontrollkarte gehen alle Teilnehmerinnen
nach der Aktion zu ihren „Sponsorinnen“ und bringen dann die
eingesammelten Geldspenden möglichst
umgehend zum Pfarrbüro St. Josef.

Während des Laufes besteht am Pfarrheim die Möglichkeit, eine kleine Verschnaufpause einzulegen, etwas zu trinken oder sich näher über
die Projekte zu informieren, die wir mit unserer Aktion unterstützen
wollen. Daher sind an diesem Tag nicht nur die Läuferinnen,
sondern auch möglichst viele, anfeuernde
Zuschauer herzlich willkommen!

Wir skaten zwar nur bei trockenen Wegen, aber wir laufen bei jedem Wetter!!
Den Abschluss bildet die Aufführung eines kleinen Singspiels durch den
Kinderchor von St. Marien um 15 Uhr in der St.Josefs-Kirche.
 


Was geschieht mit dem gespendeten Geld?

In diesem Jahr soll unser „erlaufenes“ Geld Menschen in Brasilien zugute kommen. Im Nordosten dieses riesigen Landes regnet es oft nur 4 Monate im Jahr. Daher können dort lediglich einzelne Bäume und Sträucher wachsen. Vor langer Zeit lebten in diesem Gebiet viele Indios. Sie wussten genau, wie man die Erde und die Pflanzen während der langen Dürrezeiten pflegen musste. Die Einwanderer aus Europa vertrieben die Indios, und das Jahrhunderte alte Wissen ging verloren. Die Einwanderer bauten über weite Flächen Mais und Getreide an und hielten große Rinderherden. Wenigen Menschen gehörte viel Land. Alle Bauern mussten für diese Großgrundbesitzer arbeiten. In Dürrezeiten gingen viele Ernten kaputt, und die Rinder verdursteten und verhungerten. Als die Bauern wieder ihr eigenes Land bewirtschaften konnten, erkannten sie, dass andere Tiere gehalten und Feldfrüchte in dieser trockenen Region angebaut werden müssen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Familien, die dort leben, möglichst viel über den richtigen Umgang mit Tieren und Pflanzen über das Wasser und die Erde lernen. Auch für die Kinder gehört dies neben dem Rechnen, Schreiben und Lesen schon zum Unterricht. Es gibt jedoch nur wenig Bücher und Hefte für die Kinder. Die Schulsachen sind teuer und jede Familie muss sparen, damit sie die Kinder zur Schule schicken können. Aus diesem Grund unterstützen wir einmal über das Hilfswerk „Misereor" eine Kleinbauernschule im Nordosten Brasiliens. Die zweite Hälfte geht an ein Projekt von „Brot für die Welt", bei dem Wassertanks für 452 Familien in dieser Region gebaut werden sollen.

 

Teilnahme- und Sponsorenliste zum Ausdrucken